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ein Projekt von Magdalena Kallenberger

IDEE
im Sitzen läßt sich's besser warten


Die Hauptfiguren des Theaterstücks “Warten auf Godot” von Samuel Beckett verbringen die gesamte Spieldauer ihre Zeit damit an einem Ort auf Godot zu warten, den sie persönlich garnicht kennen. Godot selbst erscheint allerdings nicht, am Ende eines jeden Aktes erscheint ein Junge, der verkündet, dass sich die Ankunft von Godot weiter verspätet. Kern des Stückes ist nicht der Gegenstand des Wartens sondern das Warten an sich.

Mich fasziniert der Aspekt des Wartens in zweierlei Hinsicht: “Das Warten AUF” hindert daran aktiv
zu werden und durch eigene Anstrengung dem Ziel näher zu kommen, andererseits ist das Warten
an sich ein aktiver Vorgang/die Handlung.

AKTION
in der Warteschleife


Eine Person nähert sich dem Stuhl und wird von einer Stimme eingeladen, Platz zu nehmen und
auf Godot zu warten. Die sitzende/wartende Person wird von der Stimme (Warteschleifensound “Bitte warten Sie. .... Godot läßt aussrichten, er kommt bald. ... Bitte warten Sie. ....) zum Warten animiert, erhebt die Person sich schließlich, wird sie von der Stimme verabschiedet “Schade, dass Sie schon gehen. ... Godot kommt doch gleich!” und alles beginnt wieder von vorne “Schön, dass Sie da sind. Nehmen Sie Platz. Warten Sie auf Godot. ...”

TECHNIK
so sieht's unter Herman aus


Bewegungssenor reagiert auf sich nähernde Person -> Voice Modul I “Wie schön, dass sie da sind...”

Person setzt sich -> Drucksensor -> Walkman “Bitte warten Sie...”

Person erhebt sich -> Drucksensor -> Voice Modul II “Schade, dass Sie schon gehen...”

Siehe auch: weblog