Die Aufgabenstellung bestand darin, einen einfachen Ikea-Stuhl elektronisch zu erweitern. Da liegt doch die Austattung mit einer praktischen Lichtquelle unter der Sitzfläche sehr nahe. Die Interaktion bedient sich eines einfachen Prinzips: Sitzt man und lehnt sich zurück, wird das Licht heller, geht man nach vorne, wird das Licht wieder dunkler.
Lehnt sich der Proband nun eine Zeit lang entspannt zurück, geschieht das Unerwartete: es knallt, blitzt und das Licht geht aus. Kurze Zeit später steigt Rauch auf, begleitet von einem unangenehmen Geruch. Der Person wird suggeriert, sie hätte den Stuhl zerstört und kehrt die Entpanntheit in ein peinliches Moment. Wenige Minuten später erhält die Elektronik ihre Funktion zurück. Die mediale Erweitung ironisiert sich somit selbst, wird zum Selbstzweck.