Die Installation befindet sich im Foyer eines Theaters. In einer Bodenprojektion wird jeder Theatergast von einer abtrahierten Maske repräsentiert. Ein Lichtkegel auf dem Boden neben der Projektion dient als Interaktionsfläche. Betritt ein Gast diese Fläche, wird er zum Akteur auf einer fiktiven Bühne. Sein Verhalten wird nun von den Masken beurteilt.
Wie im Theater der Antike dienen die Masken dazu, elementare Gemütsbewegungen wie Freude oder Zorn deutlicher zum Ausdruck zu bringen. Die Reaktion des Maskenpublikums richtet sich nach den Parameter Aufenhaltsdauer und Bewegungsgeschwindigkeit. Dabei findet die individuelle Stimmung Ausdruck in der Gesichtsmimik.
Interaktive Präsentation
Anleitung:
Grauen Bühnenspot mit der Maus betreten. Bei jedem Verlassen des Spots erscheint eine neue Maske.
Bei schneller Mausbewegung innerhalb des Spot, beginnen die Masken zu lächeln. Bei langsamer Bewegung verschiebt sich die Mimik ins Negative. Tut sich eine Zeit lang gar nichts, schlafen die Masken ein.