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Le TipKic

Analoge Erweiterung des Laptops
Ein Projekt von Markus Kison & Christian Wolf


Video-Dokumentation

Quicktime, 2.30 min
high quality | low quality



Aufgabenstellung

Der Laptop soll mit analogen Mitteln zu einer neuen Funktion finden und zu einer Installation erweitert werden. Neben der analogen Erweiterung darf hierfür Software und mediale Inhalte entwickelt werden, es sind aber keine elektronischen Verbindungen zwischen der Erweiterung und dem Laptop erlaubt.

Konzept

Der Laptop wird in eine Tipp-Kick Arena verwandelt. Der Spieler kann das Fußball-WM Finale 2006 Frankreich gegen Italien nachspielen. Er tritt nach dramatischem Spielverlauf für Frankreich im Elfmeterschießen an. Als alles entscheidender Schütze schlüpft er in die Rolle des französichen Stürmers David Trezeguet, der damals tragisch vergab. Ihm gegenüber sein Kontrahent - der italienische Torwart Gianluigi Buffon. Behält der Spieler einen kühlen Kopf und eine ruhige Hand kann er Titel und Ehre der Tricolore retten und Deutschlands Schmach im Halbfinale gegen Italien rächen.




Tipp-Kick

Tipp-Kick ist ein in der Fußballnation Deutschland sehr beliebtes Miniaturfuballspiel mit bereits langer Tradition. Durch eine simple Mechanik tritt die Spielfigur bei Knopfdruck mit dem Fuß - der Schuß kann durch die Stärke des Kopfdrucks genau bestimmt werden. Schlichte analoge Präzision und ein geringer Anschaffungspreis haben dem Spiel zu Kult-status verholfen. Bereits seit Ende der 20er Jahre gibt es Amateurvereine die sich in regelmäßigen Turnieren einen nervenzerreibenden Schlagabtausch der Miniaturen liefern. Weitere Informationen unter tipp-kick.de





Der Laptop

Das FujitsuSiemens Lifebook hat einen Touchscreen, also eine sensitive Bildschirmoberfläche die bei Berührung reagiert. Dem Tipp-Kick Spieler steht hier in Form einer Flash Appllikation der Torwart im italienischen Tor gegenüber. Trifft der Schütze den Bildschirm mit dem Ball, registriert der Computer die Position des Kontaktes und vergleicht sie mit der Fläche des Tors und dem Standort des Torwarts.




Das Spielfeld

Als Spielfläche wird eine Maske mit Markierungen des Strafraums auf die Tastatur aufgelegt. Der Elfmeterpunkt ist identisch mit der Position der rechten Maustaste auf der Laptop Tastatur. Der Spieler drückt diese automatisch wenn er mit der Tipp-Kick Figur schießt und gibt dem Computerprogramm, also dem Torwart das Signal zum Sprung nach dem Ball. Nach Schuß des Tipp Kick Spielers übernimmt der Computer durch eine Warscheinlichkeitsrechnung für Italien. Ein Zähler addiert die erziehlten Elfmeter bis nach FIFA Regeln ein Sieger durch Vorsprung von Toren feststeht. Dieser - in jedem Falle Frankreich - wird dann in einem Abspann gebührend gefeiert.



PDF-Dokumentation

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