 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
notInMyName
|
|
a project by Stephan Albrecht
|
|
|
 |
|
|

Motivation: Motivation für dieses Projekt ist, die Manipulation von Identitäten und Images im öffentlichen Raum zu untersuchen. Betritt ein Passant den öffentlichen Raum inszeniert er sich bewusst oder unbewusst durch seine Kleidung, Frisur, Stil etc. So sind z.B. Aufnäher oder bedruckte Kleidungsstücke heutzutage ein gebräuchliche Gegenstände, welche zur Selbstinszenierung dienen.
Objekte: Für die Entwicklung der Objekte war folgende Frage der Ausgangspunkt:
„Wie ist es möglich, künstlich eine Situation zu schaffen, in der eine Person die Kontrolle über ihr Image verliert? Der erste Ansatz ist, mit Hilfe einer aufstellbaren Pappfigur, eine spielerische Situation zu schaffen. Der Benutzer interagiert, gleich den Pappfiguren in Freizeitparks, bewusst mit dem Objekt, in dem er seinen Kopf durch eine Aussparung steckt und so für einen Moment ein Rollenspiel vollzieht.
|
|
|
 |
|
|

|
|
|
 |
|
|

Ein anderer Ansatz ist, in Form einer selbsthaftenden Sprechblase, eine zufällige Situation zu schaffen. Der Benutzer interagiert nicht bewusst mit dem Objekt.
|
|
|
 |
|
|
Objekte/Ablauf: Im öffentlichen Raum platziert kann die Pappfigur z.B. als eine Art „Instant Speakers Corner“ begriffen werden. Der Ablauf ist bei beiden Objekten identisch:
Beide Objekte fungieren als Display für bestimmte Messages. Die Message selbst, sieht der Benutzer zunächst nicht. Er weiß folglich nicht, wie sich die Situation entwickeln wird, wenn er ein Objekt benutzt, bzw. sich in die Nähe eines Objekts bewegt. Auf die Wahl des Themas hat der Benutzer ungleich wie beim abgebildeten
„Speakers Corner“ keinen Einfluss mehr Der Content ist dabei mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht Deckungsgleich mit der Meinung des Benutzers. Der User geht also das Risiko ein, dass seine Persönlichkeit instrumentalisiert wird.
Pappfigur: Mittels einer Lichtschranke wird gemessen, ob eine Person den Kopf durch die Aussparung steckt. Ein Signal wird weitergegeben, welches einen Projektor aktiviert. Dieser bespielt die Pappfigur mit der Message. Die Pappfigur kann an stark frequentierten Orten aufgestellt werden. Als Beispiel der Alexanderplatz
in Berlin, der als Verkehrsknotenpunkt täglich von vielen Passanten aufgesucht wird.
|
|
|
 |
|
|

|
|
|
 |
|
|
Sprechblase: Im inneren des Gehäuses befindet sich eine Lichtquelle, welche eine Maske beleuchtet. Auf der Maske ist die Message ist die Message eingestanzt. Ein PIR Sensor registriert Bewegung im näheren Umfeld der Installation.Wird Bewegung gemessen, aktiviert der Sensor den Stromkreis. Für die Sprechblase gelten die gleichen Bedingungen, wie für die vorher erwähnte Pappfigur.
Stark frequentierten Orte bieten sich für die Installation an. DieInstallation ist auf Durchgangsverkehr angewiesen.
Geeignete Orte sind z.B. Ein - und Ausgänge von U - Bahn Stationen,Bushaltestellen, Wartezonen usw.
|
|
|
 |
|
|

|
|
|
 |
|
|

|
|
|
 |
|